Die personalisierte Ernährung gewinnt durch DNA-Tests und KI an Bedeutung. Unternehmen nutzen genetische Daten für maßgeschneiderte Ernährungspläne, doch Qualität und wissenschaftliche Grundlage sind entscheidend.
DNA-Tests und KI ermöglichen individuelle Ernährungsempfehlungen. Doch wie seriös sind die Angebote? Ein Überblick über Chancen und Risiken.
Die Wissenschaft hinter personalisierter Ernährung
Personalisierte Ernährung basiert auf der Nutrigenomik, einem Forschungsgebiet, das untersucht, wie Gene die Reaktion des Körpers auf Nahrung beeinflussen. Laut einer Pressemitteilung des Stanford Center for Genomics and Personalized Medicine zeigen Studien, dass genetische Variationen den Stoffwechsel von Nährstoffen wie Vitamin D oder Fetten steuern können. Dr. Michael Snyder, Direktor des Zentrums, betonte in einem Blogbeitrag: „Unsere Forschung legt nahe, dass individuelle genetische Profile helfen können, Ernährungsstrategien zu optimieren.“ Unternehmen wie Nutrigenomix nutzen diese Erkenntnisse für kommerzielle Tests.
Technologie treibt den Markt voran
KI-Algorithmen analysieren große Datensätze aus DNA-Tests, Mikrobiom-Proben und Lifestyle-Faktoren. InsideTracker bietet beispielsweise Dienstleistungen an, die Biomarker wie Vitamin-D-Spiegel oder Entzündungsmarker tracken. In einer Ankündigung erklärte das Unternehmen: „Unsere Plattform kombiniert Blutanalysen mit KI, um personalisierte Empfehlungen zu geben.“ Nach der Übernahme von Habit durch Viome erweiterten sich die Möglichkeiten zur Mikrobiom-Analyse.
Praktische Tipps für Verbraucher
Bei der Auswahl eines Anbieters ist Vorsicht geboten: Seriöse Dienste arbeiten mit zertifizierten Laboren und veröffentlichen Studien in Fachzeitschriften. Wichtige Biomarker umfassen Vitamin D (für Knochengesundheit) und CRP (als Entzündungsmarker). Experten raten dazu, Ergebnisse immer mit Ärzten oder Ernährungsberatern zu besprechen.






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