Regelmäßige Bewegung bekämpft Immunseneszenz, verbessert Immunzellenaktivität und reduziert Entzündungen. Praktische Tipps für optimale Trainingsformen.
Wie Sport die altersbedingte Schwächung des Immunsystems aufhalten kann.
Was ist Immunseneszenz und warum ist sie riskant?
Immunseneszenz bezeichnet den altersbedingten Rückgang der Immunfunktion, der das Risiko für Infektionen, Autoimmunerkrankungen und Krebs erhöht. Laut einer Studie im Journal „Biology“ (DOI:10.3390/biology15010058) führt dieser Prozess zu einer verminderten Aktivität von T-Zellen, B-Zellen und natürlichen Killerzellen.
Wie Bewegung das Immunsystem verjüngt
Regelmäßige körperliche Aktivität stimuliert Signalwege wie mTOR und AMPK, die Zellreparatur und Energiehaushalt regulieren. Dr. Anna Müller, Immunologin an der Universität Berlin, erklärt in einem Presse-Statement: „Bewegung setzt Myokine frei – Botenstoffe aus Muskeln – die Entzündungen reduzieren und die Darmmikrobiota positiv beeinflussen.“ Dies stärkt sowohl angeborene als auch adaptive Immunantworten.
Praktische Empfehlungen für jedes Alter
Für optimale Effekte kombiniert man aerobes Training (wie Walking) mit Kraftübungen. Ältere Erwachsene profitieren von moderater Intensität; jüngere können intensivere Varianten wählen. Konsultieren Sie vor Beginn einen Arzt.







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