Eine Analyse zeigt, wie digitale Technologien Stress und Schlaf stören können, während Apps und bewusster Umgang das Wohlbefinden fördern.
Die Nutzung digitaler Geräte beeinflusst unser psychisches Wohlbefinden – hier erfahren Sie, wie ein ausgewogener Umgang gelingt.
Die Auswirkungen digitaler Technologien auf die psychische Gesundheit
In der heutigen digitalen Welt verbringen viele Menschen täglich Stunden vor Bildschirmen. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2023 nutzen Erwachsene in Deutschland durchschnittlich über vier Stunden pro Tag digitale Medien. Diese intensive Nutzung kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Dr. Anna Schmidt, Psychologin an der Universität Heidelberg, erklärt in einem Interview mit dem Gesundheitsportal „Apotheken Umschau“: „Übermäßiger Medienkonsum kann zu erhöhtem Stress führen, da unser Gehirn ständig Reizen ausgesetzt ist.“
Stress und Schlafstörungen durch digitale Überlastung
Ein Hauptproblem ist die Beeinträchtigung des Schlafs. Das blaue Licht von Bildschirmen unterdrückt die Produktion von Melatonin, einem Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. In einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) vom Januar 2024 wird darauf hingewiesen: „Die Nutzung von Smartphones vor dem Schlafengehen kann zu Einschlafproblemen führen.“ Zudem berichten Experten wie Prof. Michael Müller von der Charité Berlin in Fachblogs über den Zusammenhang zwischen sozialen Medien und Angstzuständen.
Tools für eine gesunde digitale Balance
Trotz dieser Herausforderungen bieten digitale Tools auch Chancen zur Förderung des Wohlbefindens. Achtsamkeits-Apps wie „Headspace“ oder „Calm“ werden laut Berichten auf Wellness-Blogs immer beliebter. Diese Apps helfen Nutzern dabei, Meditationstechniken zu erlernen und Stress abzubauen. Ein Artikel im Blog „Gesundheit & Schönheit“ beschreibt: „Digitale Detox-Programme gewinnen an Bedeutung – sie ermutigen Menschen dazu, regelmäßige Pausen von Geräten einzulegen.“
Um Technologie verantwortungsvoll in den Alltag zu integrieren empfehlen Experten klare Grenzen zu setzen beispielsweise durch feste bildschirmfreie Zeiten am Abend oder das Deaktivieren von Benachrichtigungen während Arbeitsphasen.







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