Die personalisierte Ernährung nutzt KI und Genomik, um maßgeschneiderte Diätempfehlungen zu erstellen, die chronischen Krankheiten vorbeugen und das Wohlbefinden steigern können.
Fortschritte in KI und Genomforschung revolutionieren die Ernährungsberatung durch maßgeschneiderte Lösungen.
Die Evolution der Ernährungsberatung
Traditionelle Ernährungsempfehlungen folgten oft einem Einheitsansatz, doch neue Technologien ermöglichen individuelle Lösungen. Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) vom März 2023 gewinnt die personalisierte Ernährung zunehmend an Bedeutung. Dr. Anna Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin am DIfE, erklärt: „Durch die Kombination von Genomdaten mit künstlicher Intelligenz können wir präzisere Empfehlungen geben als je zuvor.“
Wie KI und Genomik zusammenwirken
KI-Algorithmen analysieren genetische Marker aus Gentests sowie Lebensstildaten wie Aktivitätsniveau und Blutwerte. Ein Blogbeitrag des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung beschreibt dies als „multifaktorielle Herangehensweise“. Prof. Michael Weber von der Universität Heidelberg betont in einer Ankündigung seines Forschungsteams: „Diese Technologien helfen uns zu verstehen, warum Menschen unterschiedlich auf Nahrungsmittel reagieren.“ Studien zeigen beispielsweise genetische Varianten im LCT-Gen beeinflussen die Verträglichkeit von Milchprodukten.
Praktische Anwendungen und Tipps
Für Interessierte empfiehlt sich zunächst eine Beratung bei zertifizierten Experten. Viele Dienstleister bieten jetzt Gentests kombiniert mit KI-Analysen an. Eine Nachrichtenquelle berichtet über Start-ups wie Nutrino oder DayTwo, die personalisierte Pläne entwickeln. Einfache Schritte umfassen das Führen eines Ernährungstagebuchs und regelmäßige Gesundheitschecks.







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